photographie (altgriechisch phos „licht“ und grapho „malen“)..
..also "malen mit licht".
und genau das versuche ich mit hilfe der modernen technik zu tun.
die bilder entstehen immer erst in meinem kopf. dann versuche ich sie umzusetzen.
möglichst treu dem inneren bild und mit meinem persönlichen empfinden für ästhetik.
schon in den anfängen der fotografie wurden die bilder mit allen zur verfügung stehenden mitteln nachbearbeitet.
im labor wurde abgewedelt und nachbelichtet. kontraste wurden gesteuert.
es wurde mit chemie experimentiert. bleichen, tonen, kolorieren.
das hat mich immer fasziniert und ich war schon immer davon überzeugt,
dass die entstehung des bildes nicht beim drücken des auslösers endet.
mit der modernen technik lässt sich jeder einzelne pixel verändern.
der fantasie sind keine grenzen mehr gesetzt.
nach meiner 4 jährigen lehre zum fotografen habe ich mich intensiv mit der
elektronischen bildbearbeitung auseinander gesetzt. photoshop war damals noch unbrauchbar.
es waren quantel und unix systeme auf denen ich angefangen habe.
paintbox und alias eclipse.
es hat sich viel getan in der zwischenzeit aber eines wird sich niemals ändern.
man braucht den richtigen blick für das schöne.
diesen ständig weiter zu entwickeln ist mein ziel.
natürlich habe ich auch schon eine sonnenuntergang oder makro aufnahme gemacht. manchmal zwingt einem die schönheit des moments dazu. aber ich bin grundsätzlich der meinung, dass es auf der welt genug makro und natur bilder gibt. zumindest soviel, dass ich mich nicht dazu angespornt fühle,
das 2 milliardste mohnblumen foto zu machen.
fotografen die mich beeindrucken haben immer einen ganz eigenen stil mit grossem wiedererkennungswert.